Pressestimmen
„Blue Hour“
Ein perfekter
Begleiter für die "blaue Stunde" ist diese Mischung aus Soul, Blues und
Jazz. Mit bemerkenswerter Souveränität führt uns der Gitarrist Gregor
Hilden durch diese Stile und macht sich selbst 40er Jahre Swing-Nummern
oder auch Miles Davis' "Milestones" durch geschmackvolle Arrangements
und Interpretationen zu eigen. Zur Seite stehen ihm dabei Thomas
Hufschmidt (Keyboard), Sascha Oeing (Bass) und Dirk Brand (Schlagzeug).
Die Gesangparts teilen sich Johnny Rogers für die erdig-bluesigen und
Stevie Woods für die soulig-eleganten Stücke. Neben der musikalischen
Klasse besticht auch die saubere und perfekte Aufnahme und Produktion
der CD, die sehr gut klingt ohne "clean" zu wirken. Viel zu schnell
geht sie vorbei, die blaue Stunde, und ein ums andere mal möchte man
die Töne festhalten. Aber zum Glück gibt es ja die "Repeat-"Taste, und
wer sich dann immer noch fragt, warum die Gitarre auf dem jeweiligen
Stück so gut klingt, kann in der erweiterten Besetzungsliste nachlesen,
mit welchem Instrument Gregor Hilden dabei gespielt hat.
- FOLKER, Achim Hennes
Selbst derjenige, der Hildens fünf Vorgängeralben kennt, dürfte
überrascht werden. Vielleicht allzu schnell hatte man den Münsteraner
Ausnahmegitarristen in die Blues-Schublade abgelegt; doch die wird ihm
nun deutlich zu eng. Bluesig-jazzige Gitarrenläufe dominieren die meist
im treibenden Rhythmus gehaltenen Covers. So trendy Hilden etwa Benny
Goodmans „Flying Home“ aus den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts mit
modernen Jazzklängen auskleidet, so changierend sind auch alle übrigen
Songs/Instrumentals. Hut ab vor dieser Entwicklung!
- 4 Sterne („Sehr gut“); STEREO, Reinmar Emans 5-04
Ein den Blues hofierende, aber mit all seinen Spielarten
abwechslungsreich bestückten CD, in edel gestaltetem Digipack liegend.
... In der Plattenkollektion des Münsteraners ein weiterer Höhepunkt.
- Klaus-Peter Heß, Münsterische Zeitung 28.02.04
Traditioneller Soul als Groove, ein wenig moderner Blues dazu mit
einem Fender-Rhodes Piano garniert, lassen die ausgezeichnete
Gitarrenarbeit von Hilden erst richtig aufblühen. Gastsänger wie Johnny
Rogers und Stevie Woods bringen die erforderliche Authentizität mit bei
Titeln wie „Inner City Blues“ (Marvin Gaye). Auch der coole Jazz kommt
bei „Milestones“ (Miles Davis) nicht zu kurz.
- ad.vocado
...geschmackvolle Fahrten durch den afroamerikanischen Musikkosmos so
stilecht und gekonnt, dass wohl niemand auf die Idee käme, eine
inländische Produktion vor sich zu haben.
- Jazzthetik März 04
Gespielt mit dieser betörend sinnlichen Sanftheit auf der Gitarre.
Das Münsteraner Gitarren-Ass Gregor Hilden präsentiert sich auf „Blue
Hour“ als einer der besten Bluesmänner Europas. Toll! Fünf Sterne
(„megamäßig“).
- Mannheimer Morgen Georg Spindler, Morgen Magazin 22-28. April 2004
An Internationalen Maßstäben messen, darf sich die
Crossover-Produktion des Gitarristen Gregor Hilden. Sie strotzt nur so
vorEleganz und Ausdruckskraft. Wunderschön geschmackvolle Gitarrenläufe
treffen auf Loops und Backbeats kontemporärer Machart. Doch damit nicht
genug: Ein munterer Mix aus Latin, R&B, Blues und Soul gesellt sich
dazu, zubereitet von ambitionierten, stil- und geschmackssicheren
Protagonisten.
- Mzo, Rheinpfalz 4/04
Musik, die sich auszeichnet durch große stilistische Toleranz, die
Tiefe reflektiert, Intelligenz, Charisma, unanfechtbare stilistische
Sicherheit, vor allem aber jene berückende musikalische Sensibilität,
die seinem so erstaunlich unelektrischen E-Gitarrenspiel nicht selten
subtile erotische Qualitäten verleiht – alles Charakteristika einer
Musik, die den, der sie einmal gehört hat, nie mehr loslässt.
- Jazzpodium 3/04
Früher erschien kaum eine Rock-LP ohne den Hinweis, dass die
Stereoanlage ordentlich aufgedreht werden soll. Auf der am Montag
erscheinenden neuen CD des münsterischen Gitarristen Gregor Hilden
fehlt er zwar, aber man kommt schon selbst drauf. Denn die elf Tracks
auf „Blue Hour“ sind weniger für blaue als eher für laue Stunden
geeignet. Viel Soul und R&B, angereichert mit Jazz – das ergibt
eine sehr frische und lebhafte Mischung, Kurzweil für die Ohren. Ein
flotter Instrumental-Shuffle zu Beginn lässt aufhorchen. „Flying Home“,
eine gründlich entstaubte Komposition von Benny Goodman und Lionel
Hampton, setzt den Akzent fest: Dies ist zwar ein gitarrendominiertes
Album eines exzellenten Musikers, aber es offenbart zudem ein hohes
Niveau des Produzenten Hilden.Seine prägnanten, kompakten und
ideenreichen Arrangements münden zu keinem Zeitpunkt in überfrachteter
Selbstinszenierung. Viel mehr kommt eine hervorragend besetzte
Studio-Combo zur Geltung, in der Thomas Hufschmidt perlende
E-Piano-Passagen einstreut. Sein Fender Rhodes-Sound prägt viele Stücke
mindestens so stark wie die Gitarren. Den Trompeter Christian Kappe
setzt Hilden als Shouter ein, entwickelt mit ihm in „Jam“ spritzige
Dialoge. Und mit Dirk Brand hat er einen idealen Schlagzeuger
verpflichtet, der die starken Jazz-Aspekte ebenso unterstützt, wie er
die Soul-Stücke nach vorne bringt. Denen geben die Sänger Johnny Rogers
und Stevie Woods die authentische Aura. Songs wie „Love And Happiness“
oder „Inner City Blues“ sorgen dafür, dass diese CD nicht so schnell im
Regal verschwindet. Beeindruckend wirkt die Liste der von Hilden
eingesetzten Gitarren – allesamt Schätzchen der jüngeren
Musikgeschichte. Als Solo- wie als Begleitinstrument setzt Hilden auf
den Gitarren faszinierende Ideen um – auch hier mit dem sicheren Gespür
für ein perfektes und lebendiges Klangbild. Das leidet nur etwas bei
einer Live-Version von „Fever“. Ohne Zweifel – und nicht über den
grünen Klee gelobt – ist „Blue Hour“ das Beste, was Gregor Hilden
bisher veröffentlicht hat. Übrigens auch in Puncto Material, das zum
Teil aus seiner eigenen Feder stammt oder aus der namhafter Künstler
von Miles Davis bis Marvin Gaye.
- Hilmar Riemenschneider, Westfälische Nachrichten, 21.02.04
Super gespielt, schön produziert, gesanglich erstklassig, und die
Songauswahl ist äußerst geschmackssicher. "Love and Happiness", "Joy
and pain" oder "Inner City Blues" gehören wohl nicht nur zu meinen All
Time Favourites, und da gehört schon einiger Mut dazu, sich an diese
Legenden zu wagen. Respekt!
- Tom Petersen; Leiter Musikredaktion WDR Funkhaus Europa
German tone-king Gregor Hilden has come up with another jazz to
blues disc that he continues to feature ex-pat African American
singers. The album’s vocalists are Stevie Woods & Johnny Rogers,
with Rogers featuring on two previous releases. Though Woods gets only
one run out, his voice is sweeter & more soulful where as Rogers is
more in the raw Otis Redding straining tension area. The songs range
from light modern jazz, funky/blues, Southern soul/blues and tone
dripping Peter Green/Gary Moore. Hilden’s three compositions are made
up of two modern light & sprightly jazz numbers and a slow
jazz/blues affair. The band is really pro with some lovely keyboard
work from Thomas Hufschmidt. The bonus track is the perennial “Fever”
played before a live club audience; Tommy Schneller gets a nice sax
workout while Hilden takes it down really quiet before bursting back
through the still studio air. The band play classily throughout, the
taste & tone is easy on the ear in a velvety way. The CD case has a
track by track run down of every guitar & amp Mr. Hilden employs.
This is a blues hour that’s nearly six minutes short, but the guitarist
from Munster cuts muster! …
- Billy Hutchinson, Blues Matters Magazine, GB
„Chitarrista dal tocco fine ed elegante...“,
- Roberto Menabo, Sky Magazine, Italy 6/04
Mittlerweile kann der Münsteraner Gitarrist auf sein siebtes Album
seit 1994 unter eigenem Namen zurückblicken. Der Titel seines aktuellen
Werks "Blue Hour" könnte suggerieren dass es sich um Blues-Album
handelt, tatsächlich bietet es aber eine breiter angesiedelte
Stilpalette zwischen Jazz, Soul und Blues. Hildens langjährige, gut
geölte Rhythmusgruppe besteht aus Dirk Brand (Drums) und Sascha Oeing
(Bass); auf dem live eingespielten "Fever" tauchen weitere Namen auf
wie der des Soul-Saxers Tommy Schneller, Frank Boestfleisch (Richie
Arndt & the Bluenatics) oder Olli Gee (Blues Company). Hilden
bedient sich bis auf den Titelsong "Blue Hour" und einer weiteren
Nummer bei Covern von Größen wie Miles Davis (Milestones), Benny
Goodmann (Flying Home), Marvin Gaye (Inner City Blues) und anderen,
kann aber durchwegs allem Material mit seinen Arrangements einen
modernen Stempel aufdrücken. Hervorragend produziertes Album für Soul-
und Jazzliebhaber die auch Ausflügen Richtung Blues nicht abgeneigt
sind.
- bluesbox.de
Man vergisst es oft, aber R&B lebt von der Qualität der
Musiker. Davon, dass es ungeachtet aller Ausgefeiltheit aus dem Ärmel
geschüttelt klingt, trotz erregter Ausflüge stets auf dem Punkt ist und
schließlich in sich geschlossen sein muss, obgleich sich der Part jedes
Musikers als eigenständiges Kleinod erweist. Deutlich wird dies vor
allem dann, wenn Altbekanntes meisterhaft verarbeitet erklingt und man
sich sagt "So soll sich das anhören!" In seinem neuesten Album 'Blue
hour' orientiert sich der Gitarrist Gregor Hilden an diesem Motto. In
der mit ihm bekannten Besetzung Dirk Brand (dr/perc/loop), Sascha Oeing
(b) und Thomas Hufschmidt (keys) treten Musiker wie Christian Kappe
(tr), Tommy Schneller (sax) und eine Reihe weiterer Größen in
Erscheinung. Darunter stechen vor allem die Amerikaner Stevie Woods und
Johnny Rogers hervor. Diese Vokalisten bestimmen zunächst das
Geschehen. Wobei ihre stimmliche Verschiedenheit für Abwechslung sorgt.
Während Rogers sich mal rauer mal weicher hervortut und dabei bis hin
zum kleinsten Flüstern deutlich bleibt (Fever), spielt der höher
angelegte Woods (Joy and pain) weniger mit dem Volumen als mit
Ausdruck, Dauer und dem Arbeiten an den Höhen. Unüberhörbar ist bei all
dem natürlich Gregor Hilden. Er gibt der Musik kontinuierlich
Zusammenhalt, bringt virtuose Soli ein und bleibt doch unaufdringlich.
Zudem stammen einige Kompositionen aus seiner Hand (Blue hour). Auch
hier orientiert sich Hilden am R&B, dennoch entstehen auch Parts,
in denen jazzige Elemente überwiegen, wo etwas 'ad hoc' aufzukeimen
scheint und eine improvisierte Atmosphäre erzeugt (Jam). Insgesamt ist
die CD zweiteilig: Beginnend mit einem Instrumental, prägt der Gesang
den ersten Teil. Im zweiten sorgen die Instrumente für alle Bewegung.
Beendet wird das Ganze wiederum von einem Gesangsstück. Durch diese
Verklammerung, das Arrangement insgesamt und die stets wirkungsvoll in
Szene gesetzte Gitarre wirkt das Album wie aus einem Guss, kreativ
durchdacht und ausgewogen.
- Jazzdimension, Jan Lautenbach
Kundenrezensionen Amazon.de, durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Blues vom Feinsten
Der münsteraner Gitarrist Gregor Hilden beweist wieder einmal auf welch
einzigartige Weise er es versteht Perfektion und Gefühl zu
verschmelzen. Die CD "Blue Hour" überzeugt durch Vielseitigkeit ohne
die Gesamtkomposition aus den Augen zu verlieren, Perfektion mit
Gefühl, Können ohne Selbstdarstellung. Die gesamte CD wirkt
spielerisch, gelassen, geschmackvoll und vermittelt eine entspannte,
lounchige Atmosphäre. Neben von Hilden und den Vokalisten Johnny Rogers
und Stevie Woods eindrucksvoll und ausdrucksstark interpretierten
Stücken von Peter Green, Marvin Gaye, Miles Davis u.a. bestechen
besonders auch die Eigenkompositionen Hildens - der direkte Vergleich
wurde nicht gescheut und mit Bravour gemeistert. Auf völlig
unaufdringliche Weise führt diese CD den Zuhörer durch die
verschiedensten Stilrichtungen des Blues; ein rundes, harmonisches Bild
von außerordentlicher Ästhetik. Ich freue mich auf weitere Werke...
- Rezensentin/Rezensent: xxgreensleevesxx aus HD/MA 9. Mai 2004
Seit 1994 überrascht der aus Münster stammende Gitarrist Gregor
Hilden in regelmäßigen Abständen mit erstklassigen
Blues-Jazz-Soul-Produktionen. Sein aktuelles Werk ???Blue Hour“ liegt
gerade im CD-Regal. Die Blaue Stunde – Atmosphäre vor einem
Sonnenaufgang und nach einem Sonnenuntergang. Treffend! Die Bandbreite
von ???Blue Hour“ zeichnet genau dieses Bild. Eine Mischung aus
jazzigem Blues, souligem Jazz und bluesigem Soul. Also, eine bunte
Palette frischer Songs. An stilistischer Vielfalt kaum zu überbieten.
Unverfälschtes Gitarrenspiel, mal belebend mal entspannt, mal groovy
und pulsierend. Soviel als Einstieg. Nun geht’s ins Detail. 11 Titel,
u.a. Cover-Versionen von Miles Davis (Milestones), Benny Goodman
(Flying Home), Marvin Gayes Inner City Blues“ und P.Greens I Loved
Another Woman” konkurrieren mit Eigenkompositionen aus der Feder
Hildens. Dabei stechen jedoch fraglos die Titel mit den beiden Sängern
Johnny Rogers und Stevie Woods hervor. Gut geölt und geschmiert dreht
sich das vocale Räderwerk. Ohne Kompromisse steuert Hildens bewerte
Rhythmustruppe, bestehend aus Thomas Hufschmidt (Gitarre), Sascha Oeing
(Bass) und Dirk Brand (Drums) den nötigen und unverzichtbaren Groove
bei. Gastmusiker: u.a. Tommy Schneller (Saxophone), Christian Kappe
(Trumpet) und Horst Bergmayer (Organ)
Fazit: Alles in allem ein ausgewogenes Album. Besonders geeignet für Liebhaber des Jazz, Soul und Blues. 91/2 von 10 Sternen.
- Rainer Molz, Soundbase Online Magazin